Pumpen und Bewässerungsanlagen winterfest machen

Verschiedene Wasseranlagen richtig winterfest machen:

Winterfester-Brunnen

Winterfeste Quelle im Schnee

Mit dem Einbruch des Herbstes endet langsam die Sommer- und Gartensaison. Nun kann auch der Garten für einen langen „Winterschlaf“ vorbereitet werden. In vielen Gärten gibt es diverse Wasserquellen, denen besondere Aufmerksamkeit zugesprochen werden muss, da in Leitungen einfrierendes Wasser durch sein anomales Verhalten schnell zu Schäden der Anlagen führen kann, sei es ein Wasserbecken, der Teich oder ein Brunnen. Um das darin enthaltene Wasser zu befördern oder abzusaugen, werden unterschiedliche Arten von Pumpen benutzt.

Gartenpumpen sind zumeist nach dem Prinzip einer Jet-Pumpe gebaut: Mit einem relativ kleinen Laufrad wird über Düsen eine starke Strömung erzeugt, die das zu fördernde Wasser bewegt. So geschieht der eigentliche Wassertransport folglich nicht direkt mechanisch, sondern vor allem auf hydraulische Weise. Es gibt viele Modelle, die entweder zur festen Installation oder für den mobilen Gebrauch vorgesehen sind.

Wer jedoch Wasser aus tieferen Erdschichten fördern will, muss statt einer Gartenpumpe, die meist nur eine Saughöhe von 8 m hat, eine Brunnen- oder Tiefbrunnenpumpe  verwenden. Diese dienen generell der Gewinnung und Beförderung von Grundwasser an die Oberfläche. Da diese Pumpen im zu fördernden Medium eingebaut werden, besteht in puncto Frostschutz kein Handlungsbedarf.

Gleiches gilt für eine Tauchpumpe, die z.B. in einem offenen Brunnen oder einer Zisterne verwendet wird. Lediglich die Leitungen müssen vor dem ersten Frost entleert werden.



Teichpumpen, die man z.B. auf www.contorion.de findet, sind in besonderem Maße beansprucht und erfordern daher eine hohe Qualität, da sie rund um die Uhr laufen, um den Teich sauber zu halten. Heute werden fast ausschließlich Propellerpumpen verwendet, da diese unempfindlich gegen Schmutzteile und vergleichbar wartungsarm sind, wobei zwischen Unterwasser- und Außenpumpen unterschieden wird. Wenn die Teichpumpe auch im Winter in Betrieb bleiben soll, ist es ratsam, diese in den oberen Wasserschichten zu platzieren, sodass nur diese obere Zone umgewälzt wird und das Tiefenwasser eine Temperatur von 4°C behält, damit Pflanzen und Tiere überleben können. Es ist jedoch ratsam, Teichpumpen für den Winter zu entnehmen, da diese in der oberen Wasserschicht eventuell selbst Schaden nehmen könnten.

Alte Pumpe im Herbst

Alte Pumpe im Herbst | Michael Leps / pixelio.de

Um also Anlagen winterfest zu machen, sollten zunächst alle Behälter, die Wasser enthalten, geleert und die Wasserzufuhr abgedreht werden. Die Wasserleitungen des Brunnens sollten leergelaufen und die ausgebaute sowie gereinigte Pumpe in einem Behälter mit Wasser an einen frostfreien Lagerort abgestellt werden (so auch Unterwasserpumpen). Falls die Pumpe trocken gelagert werden muss (z.B. Außenpumpe), sollten die Dichtungen vor dem Einlagern besonders gut gepflegt werden, um ein Austrocknen in den Wintermonaten zu vermeiden. Wenn Sie eine Anlage mit einer fest eingebauten Pumpe haben, dann kommen Sie nicht umhin, diese frostbeständig mit einer dämmenden Hülle wie Styropor und einer zusätzlichen Abdeckung winterfest zu machen. Wichtig ist es, in jedem Falle auch die Anweisungen des Herstellers der jeweiligen Pumpe zu beachten.

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1 Antwort

  1. Frank Hardt sagt:

    Schön akkurater Artikel, gefällt mir wirklich sehr!
    Danke für diesen Ratgeber.

    Gruß,

    Frank

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